Hochzeit auf Schottisch

Hochzeit auf Schottisch, Liebesroman
Hochzeit auf Schottisch von Daisy Summer, Coverbild
Hochzeit auf Schottisch. Als Kindle-Ebook und Tachenbuch. Link zum Buch

„Hochzeit auf Schottisch“ ist die neue romantische Komödie von Daisy Summer. Es wird lustig, es wird geschäkert, gelitten und es darf wieder gelacht werden. Kurz, Julie und ich alias Daisy Summer haben uns einen Roman mit viel Herz und Lachmuskelmassage ausgedacht.

Darum geht es in „Hochzeit auf Schottisch“

Seinen Traummann heiraten wollen und von ihm sitzen gelassen werden? Soll vorkommen. Aber was, wenn das nicht das erste Mal passiert, die ganze Verwandtschaft und Bekanntschaft bereits von der Hochzeit weiß? Und wenn überdies die Mutter im Anmarsch ist, um den frisch entfleuchten Bräutigam unter die Lupe zu nehmen – und die Tochter im sehr wahrscheinlichen Fall des Nichtgefallens mit einem Mann ihrer Wahl verheiraten will? Dann versinkt man entweder in Selbstmitleid – oder man tut etwas!

Klar, dass Alivia King etwas tut! Die Amerikanerin, die Hochzeit zu ihrer Wahlheimat erkoren hat, schnappt sich den Nächstbesten, um ihre Mum in die Flucht zu schlagen. Und dieser Nächstbeste ist so gar nicht der Mann, von dem die Wahlschottin träumt. Vor allem ist er kein Ginger Boy, sondern blond, was die zweitunbeliebteste Haarfarbe ist. Aber soll man auf Äußerlichkeiten achten?

Eine romantische Komödie voller Herz und Humor, die im offiziell romantischsten Ort Schottlands spielt. Zum Schmunzeln und Schmachten, Abschalten und Wohlfühlen. Viel Vergnügen!

Link zum Buch

Die Hauptfigur Alivia King

Die männliche Hauptfigur

Leseprobe

0 – Wonderful Schottland

1 Jahr vor der Hochzeit

Die Stadt der Liebe? Vergesst Paris.

Habt ihr schonmal was von Loveleby gehört? Vermutlich nicht. Bis vor einem Jahr ging es mir genauso. Aber schon da war ich ein Riesen-Fan von Schottland. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis ich durch das verschlafene Nest stolperte.

Loveleby ist voll von süßen Cottages und liegt am Rande der Highlands, hinter dem Loch Berry, auf einer gigantischen Klippe von der aus man auf den tosenden Ozean schaut. Schottland-Romantik pur. 

Ich verliebte mich sofort in das Örtchen. Allein der Name. Loveleby – Love. Ihr versteht mich, oder?

Und da ich schonmal durch den schottischsten Ort von ganz Schottland spazierte, stolperte ich auch gleich meinem Traummann in die Arme. Direkt bei meinem ersten Besuch in Loveleby.

Soviel Glück habe ich normalerweise nicht, doch an diesem Tag, 24 Stunden nach Beendigung meines Studiums in Edinburgh, nahm mein Leben die entscheidende Wende. Mit einem Mal stand er vor mir. Hochgewachsen und gertenschlank, in einem schicken Anzug. Und er hatte den Kopf voller schöner roter Haare. 

Im Gegensatz zu den Frauen, deren Stadt der Liebe Paris ist, stehe ich nämlich nicht auf die Braunhaarigen. Ich bekomme ganz schlimmes Herzklopfen, wenn ich einen Ginger Boy sehe. 

Ihr versteht das nicht? Schaut euch Prinz Harry an und Michael Fassbender. Das sind Kerle. Selbst Ron Weasley lässt mich ganz kribbelig werden. 

Aidans Haare sind orangerot wie der Sonnenuntergang, dicht und samtweich wie ein Velourteppich und er bürstet sie so, dass sie in leichten Wellen an seinem Kopf anliegen.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Und wenn man so liebt, dann will man nicht nur heißen Sex, dann will man heiraten. Ich mag Hochzeiten sehr. Möglicherweise mehr als andere Menschen. Manchmal setze ich mich sogar in eine Kirche, gehe zum Standesamt oder rauf zum Strawberry Castle Hotel, zur allerschönsten Hochzeitslocation der Welt, und schau mir die Feier aus der Ferne an. Wann irgendwo eine Hochzeit stattfindet, findet man ja leicht heraus.

Aber was quatsche ich rum? Ich habe gerade ein Problem. Und mit Problem meine ich nicht, dass ich mich zurzeit in Lovelebys ältestem und größtem Pub aufhalte, und mich dort, gemeinsam mit einer Bierflasche auf zwei langen Beinen, in das kleinste Kundenklo der Welt quetsche. 

Ich muss wohl auch nicht erwähnen, dass es dort mieft, als würden in den uralten Abflussrohren die Exkremente von Hunderten von Generationen von Highlandern verrotten. Und das ist nur das Damenklo. Wie es auf dem Herrenklo zugeht, möchte ich mir wirklich nicht vorstellen. 

Was ich damit sagen will? Die guten Zeiten sind vorbei.

Link zum Buch – Dort gibt es eine ausführlich Leseprobe, einfach aufs Cover klicken

Sonst noch erschienen in der Hochzeitsreihe

Diesen Beitrag teilen

Das Glück ist ein Lakritzbonbon

Wenn man in die Jahre kommt, macht man sich ab und zu Gedanken. Zum Beispiel Gedanken über das Glück. Es müssen nicht viele Gedanken sein. Manchmal reicht so ein kleines Gedankenfitzelchen. So wie heute beim Einkaufen, beziehungsweise danach.

Lakritzbonbon auf Wohnzimmer-Deko. Ich weiß, das ist bescheuert. Aber es macht glücklich.
Lakritzbonbon mit Weingummianteil. Yummy . Das ist Glück. Für mich.

Ich war also einkaufen. Bei Aldi, um mich als Sparfuchs, Nicht-gerne-Einkäuferin und Haterin von Schlangen an der Kasse zu outen. Das nur nebenbei. Abgesehen von allerlei Zutaten, die ich in den kommenden Tagen an meinen Mann verfüttern werde, habe ich Lakritzbonbons gekauft. Normalerweise kaufe ich die mit dem Zucker oben drauf, um den Ungesund-Effekt zu maximieren. Heute habe ich aber die anderen gekauft. Die ohne Zucker oben drauf, nur mit Zucker innen drin. Einfach so. Um mal was anderes auszuprobieren. Ja, und dann war ich durch die Kasse durch, habe die Einkäufe in den Kofferraum geräumt und den Einkaufswagen zurück gebracht. Und dann stand da dieser Mann neben den Einkaufswagen .

Mit intakten Zähnen und einem selbstbewussteren Lächeln hätte er durchaus einer der bildschönen Protagonisten aus meinen Liebesromanen sein können. War er aber nicht. Er hieß nicht Finn oder Dante wie die beiden Schnuckis in „Zwei wie Chili und Schokolade„. Er hatte keinen Food Truck. Er besaß nicht mal einen eigenen Herd mit einer einzigen Kochplatte, denn Mehmet ist obdachlos. Obdachlos, erwerbslos, aber nicht arbeitslos. Der 22-Jährige mit den braunen Augen und dem braunen Strubbelhaar verkauft die Obdachlosenzeitung. 2,40 Euro kostet sie. 49 Cent weniger als die meisten meiner Liebesromane.

Zu dem Zeitpunkt, als ich Mehmet traf, stand er seit 7 Stunden vor Aldi, neben den Einkaufswagen und hielt die Zeitung vor seine Brust.

Das Glück ist ein Lakritzbonbon, hier in Pyramidenform
Lakritz in Pyramidenform. Da kann man sich vorstellen, man wäre in Ägypten oder in Mexiko, wenn man es isst. Dann ist man gleich aus zwei Gründen glücklich.

Abgesehen von meinem Mann war er der Einzige, der mich bis dahin angelächelt hatte. Ich weiß nicht, ob Mehmet ein bisschen geschummelt hat, als er mir sagte, dass auch ich an diesem Tag die Einzige war, die ihn angelächelt und die ihn angesprochen hatte. Ich bin keine Plaudertasche, eher so eine Schreibtasche. Deshalb hatte Mehmet entweder Glück oder Pech, dass ich von ihm wissen wollte, wie lange er da schon so rumsteht und was die Zeitung kostet und was drin steht, wie es in der Redaktion aussieht, ob er eine bestimmte Anzahl verkaufen müsse und ob er auch was geschrieben hätte. Hatte er nicht.

„Ich verkaufe nur“, sagte er. Hunger hatte er keinen. „Auch nicht auf was Süßes?“, habe ich ihn gefragt. Wie ich drauf kam? Weil seine Zähne so schlecht waren, weil ich selbst ständig was Süßes will, weil ich mich mies fühlte, weil es mir so gut geht und ihm nicht. Und weil er mir, obwohl er viel weniger hat als ich, eins von zwei Lächeln des Tages geschenkt hat.

Wir haben zusammen ein paar Lakritze gegessen und ein bisschen gequatscht. Danach bin ich nach Hause gefahren, hab das Auto vor dem Haus mit dem dichten Dach geparkt, die Einkäufe ins Warme gebracht und kühl gestellt, sauberes Wasser aus dem Hahn getrunken und bin eine Runde spazieren gegangen. Unterwegs habe ich das Altpapier in den Container geworfen. Eine Obdachlosenzeitung war nicht dabei, dafür Reklame und Verpackungsmaterial von diversen Paketlieferungen und ein Eierkarton.

Und als ich fast wieder Zuhause war, kramte die unfreundliche Nachbarin vor ihrer Garage herum. Die Frau grüßt uns nie. Ihr Mann übrigens auch nicht. Sie passen immer fein auf, dass wir nicht so parken, dass sie mit ihrem Auto rangieren müssen, wenn sie aus ihrer Garage raus wollen. Wir grüßen die beiden immer, schon um sie zu ärgern. Und heute habe ich sie wieder gegrüßt und gelächelt, was das Zeug hält. Und da hat sie mich hörbar zurückgegrüßt und sogar ein bisschen gelächelt.

Wer was tun will, um Obdachlosen zu helfen oder sich informieren will. In Essen, wo ich lebe, gibt es einige Anlaufstellen. Infos zum Beispiel auf "Essen packt an" .
Oder bei der Obdachlosenhilfe der Stadt Essen:
https://www.essen.de/rathaus/aemter/ordner_50/Obdachlosenhilfe.de.html
Diesen Beitrag teilen

Blogger-Team und Vorab-Leserinnen/Testleserinnen

Ich suche immer nette Bloggerinnen und Vorab-Leserinnen/Testleserinnen für meine Bücher.  Bewirb dich für mein Team, wenn:

Du einen eigenen Blog hast und dich für ein Buch von mir interessierst, das du auf deinem Blog besprechen und eine Rezension auf Amazon usw. abgeben möchtest.  

Du für dein Leben gern liest , ein Buch von mir früher lesen willst als alle anderen. Allerdings ist eine Bedingung daran geknüpft: Du musst das Buch auf Amazon rezensieren und in deinen sozialen Netzwerken bekanntgeben. 

Sobald es etwas zu lesen gibt, schreibe ich dir und du kannst dich entscheiden, ob du Lust hast auf das angebotene Buch. 

Du kannst Dich in jedem Schreiben von mir mit einem Klick wieder abmelden.

* Pflichtangabe
Diesen Beitrag teilen